Sicher unterwegs nach Einbruch der Dunkelheit
- filloreta
- 2. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Tipps für mehr Selbstsicherheit im Alltag
Sicher unterwegs nach Einbruch der Dunkelheit Die Tage werden kürzer, die Dunkelheit kommt früher – und damit wächst bei vielen Menschen das Unsicherheitsgefühl auf dem Nachhauseweg, im Park oder beim Abendspaziergang. Gerade Frauen, aber auch Männer, fühlen sich nach Einbruch der Dunkelheit häufiger bedroht. Doch es gibt Strategien und Verhaltensweisen, die helfen, sicherer unterwegs zu sein – körperlich wie mental.
1. Vorbereitung beginnt vor dem Losgehen
Route wählen: Gehe möglichst beleuchtete und belebte Wege. Abkürzungen durch Parks oder dunkle Gassen meiden.
Kommunikation: Sag einer vertrauten Person, wann du losgehst und wann du ankommst.
Hilfsmittel: Handy griffbereit halten (nicht in der Tasche vergraben) und ggf. legale Selbstschutzmittel (z. B. Taschenalarm) mitführen.
2. Körpersprache und Auftreten
Viele Täter suchen gezielt nach unsicheren Opfern. Deine Körpersprache ist daher ein entscheidender Faktor:
Aufrechte Haltung, Blick nach vorne – das signalisiert Wachsamkeit.
Selbstbewusster Gang, keine hektischen Bewegungen.
Wenn du Musik hörst: nur mit einem Ohrstöpsel, um die Umgebung noch wahrzunehmen.
3. Typische Situationen – und wie du reagieren kannst
👉 Belästigung auf der Straße
Distanz wahren: Bleib stehen, halte mindestens eine Armlänge Abstand.
Klare Ansage: Eine laute, deutliche Stimme wirkt oft abschreckend: „Lassen Sie mich in Ruhe!“
Hilfe suchen: Gehe zu anderen Menschen, Geschäften oder in beleuchtete Bereiche.
👉 Bedrohung im Dunkeln / Park
Nicht ignorieren: Wenn du dich verfolgt fühlst, dreh dich um, mach Blickkontakt – das signalisiert, dass du die Situation erkannt hast.
Wechsel die Straßenseite, laufe nicht weg, sondern suche bewusst Orte mit Menschen.
Im Notfall: Ruf laut „Feuer!“ – das zieht mehr Aufmerksamkeit als „Hilfe!“.
4. Grenzen setzen – bevor es körperlich wird
Selbstverteidigung beginnt nicht erst beim Schlag oder Griff, sondern viel früher.
Lerne Nein zu sagen und unangenehme Situationen nicht auszuhalten.
Dein Stimm- und Körpersprache-Einsatz ist die erste Verteidigung.
Sollte es dennoch zu einer körperlichen Eskalation kommen: Ziel ist Flucht, nicht Kampf.

5. Training macht den Unterschied
In Stresssituationen reagiert unser Körper automatisch – und genau hier setzt Selbstverteidigungstraining an.
Techniken üben: Befreiungen aus Griffen, Abwehr gegen Umklammerungen, Schutz gegen Schläge.
Stressdrills: Trainieren, unter Druck klare Entscheidungen zu treffen.
Selbstbewusstsein stärken: Je sicherer man sich fühlt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, überhaupt ins Visier genommen zu werden.
Sicher unterwegs nach Einbruch der Dunkelheit
👉 In unserer SD Self Defense Sportschule in Rülzheim üben wir genau diese Szenarien regelmäßig – realistisch, aber sicher. Damit du im Ernstfall nicht überrascht bist, sondern vorbereitet.



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